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Ausgangspunkt für die Installation „Inside Out“ 2010 im Kunstverein Freiburg war ein blauer Federnstrang, den ich 2005 in Kairo entdeckte und nach Stuttgart brachte. Ich wusste, dass der Federnstrang Teil einer inszenierten Fotografie werden muss in einem Raum, der völlig gegensätzlich zur Materialität und dem Glanz dieses Federngebildes steht.  Diesen Raum fand ich 2010. Die Fotografie wurde zum Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung  mit Zeichnung, Malerei, Video und Installation. Eines der beiden Videos ist als performatives Medium Teil der Installation, die den Federnstrang aufnimmt und in der sich die Protagonistin in zwei verschiedenen kulturellen Lebensräumen bewegt.
In dem zweiten Video wechselt sich die Filmsequenz eines im Käfig hin- und herlaufenden schwarzen Panthers mit der Filmsequenz eines Schwans ab, dessen Auge sich öffnet und schließt. Das Eisengestänge des Käfigs findet sich in einer Zeichnung an der Rückwand des Ausstellungsraums wieder, Augen, die einen anschauen, schauen den Betrachter aus einer anderen Zeichnung der Installation an. Die Installation ist geprägt, dass Gegensätzlichkeiten durch das Bespielen mit verschiedenen Medien zwangsweise in einen Dialog treten. (Text von Barbara Armbruster)


2010 Á Demain, Video, Sound, 11:23 min.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


2010 O.T., (Loop)

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