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Das Leben zwischen zwei Kulturen  – über fast 10 Jahre zwischen Orient und Okzident - deren eigene Ästhetik, die Auseinandersetzung mit anderen kulturellen Ausprägungen und deren Wahrnehmung fließen in Barbara Armbrusters Zeichnungen, Malerei, Fotografie, Videos und Installationen ein.

Die Ausstellung im Kunstraum Vincke fokussierte darauf, sowohl bereits produzierte als auch neue Arbeiten zu bündeln und diese in einen Kontext einzuordnen, in welchem Vergleiche, Assimilationen  und Erinnerungen wiederbewertet, gebündelt, eingeordnet werden.Zweiverschiedene Ansätze in der Zeichnung werden zusammengebracht. Ausgangspunkt für die mit Tusche und Acryl meist sparsam ausgeführten Zeichnungen waren Fotografien aus dem umfangreichen Archiv, das über die  Jahre  und des Arbeitszyklus 2012 im Kontext des Buches MY CAIRO entstanden und für die Wiederbewertung / Einordnung für die Ausstellung de-re-constructions II neu ausgewählt wurden. Die Zeichenserie Magnombax oder die großformatigen Zeichnungen sind charakterisiert durch eine hohe Dichte und Detailliertheit, blattfüllend in mehreren Bleistiftschichten wachsen die Formen ins Bild. Aus Magnolie und Bombax (Baum in Kairo) wird Magnombax, eine Verknüpfung dieser Baumarten mit den gleichen Eigenschaften und ähnlichen Blüten. Die Installatrion mit dem Video „Morgen schlägt sie den Staub wieder“ greift die Praxis des Staubschlagens in Kairo auf, ist nicht nur eine Auseinandersetzung mit der Farbe Zinnober, sondern setzt sich mit der Erinnerung und Sinn bzw. Unsinn auseinander.(Text:BA)

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