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Ausgangspunkt für das Projekt de-re-constructions II ist ein Arbeitszyklus, der 2012 seinen Anfang nahm. Barbara Armbruster entwickelte mit Hala Elkoussy ein Konzept für den Bildteil eines Buchprojekts über die Mega-Stadt Kairo. Über die Addition einzelner Eindrücke und Sichtfelder des urbanen Raums Kairos wurde ein subjektiver Gesamteindruck festgehalten. Beim Durchstreifen der Stadt galt der Blick den Details, dem Komplexen im Banalen. Die Querungen im Württembergischen Kunstverein zeigen ein Weiterdenken der bereits entstandenen Arbeiten. Dabei wurden bereits archivierte Bilder ein zweites Mal gesichtet. Durch diese zweite Sichtung des Arbeitszyklus ergaben sich neue Bildkombinationen und Gegenüberstellungen. Dekonstruktion und Wiederaufbau, Auseinandersetzung mit dem bereits Entstandenen und Neuproduktion, de-construction und re-construction, sind somit die Pole zwischen denen sich de-re-constructions II verorten lässt. So fungiert die Konzeption der Arbeit auch als Allegorie auf Kairo- eine Metropole im Umbruch.

 

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