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 „Barbara Armbruster arbeitet mit verschiedenen Medien und bewegt sich zwischen verschiedenen Kulturen und Kontinenten, zwischen Orient und Okzident. Neben installativer Fotografie und performativen Videos spielen in einem vielschichtigen Beziehungsgeflecht auch großformatige Zeichnungen und Malerei eine Rolle. Ihre dritte Ausstellung in der Galerie G konzentriert sich auf Malerei.
Unter dem Titel „Zwischen Licht, Lärm und Stille.“ sind Arbeiten in ihrer sehr eigenen Bildersprache zu sehen, deren Formenrepertoire leicht und luftig scheint, auch florale Assoziationen weckt, aber ebenso eine schwebende Eigendynamik von beunruhigender Sprengkraft entwickelt.Die Malerei greift unmittelbar zurück auf eine Serie von Aquarellen, die in BAs Abschiedsphase von Ägypten in Kairo und auch in Stuttgart entstanden sind. Abschied bedeutet immer auch sensibilisierte Wahrnehmung. Was nimmt man von einer Kultur mit? Was trägt in die eigene weiter? Was lässt sich festhalten von dem ganz anderen? BA beantwortet das mit dem ihr eigenen Tasten und Suchen. Das orientalische Licht kann man nie vergessen,es leuchtet uns in fast transluzider Malweise melonengelb und in entschiedenen Rosa-Tönen entgegen. La vie en rose wird das trotzdem nie. Die Harmonie wird immer wieder unterlaufen – durch starke Farbkontraste und Dunkel-Übermalungen, aber auch durch eckige Formen, durch Haken und Spitzen. Es entstehen Spannungsfelder auf verschiedenen Ebenen. Der Schwebezustand erhält ein beunruhigendes Ausrufezeichen!“ (Text von Dr. Gudrun Selz, Galerie G, Freiburg)

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