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Pflanzen hatten eine existentielle Bedeutung für unsere Vorfahren. Wo Pflanzen wuchsen, gab es Wasser und Leben. Auch wenn wir heute nicht mehr darauf angewiesen sind, Wasser mit Hilfe von Pflanzen zu finden, hat sich diese ursprüngliche Bedeutung in uns erhalten. Fasziniert von den Alleen in den Straßen von Kairo, den Pflanzen und kleinen Bäumen entlang oder vor Häusern fotografierte ich über einen längeren Zeitraum die Gärten der Straße Kairos. Dies strahlt eine Intimität aus und vereint verschiedene Ebenen: die Vergangenheit, die Gegenwart und das Gefühl der Menschen, die in der Stadt wohnen und arbeiten. Meine Beobachtungen fließen in meine Arbeit mit Installation, Zeichnung, Malerei, Fotografie und Video. Die Fotografien zeigen die Gärten der Straße iin Kairo. Beobachtungen, Bildelemente aus den Fotogarafien fließen ein in die Gemälde, die dem Licht viel Raum lassen. Das Video „Scent of Life“ kombiniert zwei Ebenen und kulturelle Lebensräume. Ein Ahornbaum während der verschiedenen Jahreszeiten gefilmt, repräsentiert den deutschen Kulturraum. Durch Einblendung von Standbildern der Gärten der Strasse und jungen Menschen aus Kairo verweise ich auf den anderen Kulturraum. In Kooperation mit Schülern der Deutschen Schule der Borromäerinnen wurde die Installation mit den bemalten Töpfen mit Pflanzen außerhalb der Galerie ermöglicht und der Dialog zwischen Außen - dem Lebensraum und Innen – dem Kunstraum angeboten. (Text von Barbara Armbruster) 

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